Bild
Home > Museum > Aktuelles

 

Neuer Museumskatalog

Das Museum hat seinem Katalog ein "Update" beschert. Deutlich erweitert kommt er jetzt im Scheckkartenformat daher. Neben der Dokumentation der Exponate und Ausstellungsthemen enthält der Stick zahlreiche Artikel, Filme und Dokumentationen, die weit über die ständige Ausstellung hinausgehen. Und wer sich den Inhalt des Sticks auf den eigenen PC kopiert, hat dann zusätzlich einen attraktiven 2-GB-USB Stick, der neben die anderen Kredit-, Debit- und Ausweiskarten ins Portemonnaie passt.

Aktuelles Interview zu Gegenwart und Zukunft des museums

Rückblick: 125 Jahre Menschenflug - 25 Jahre Otto-Lilienthal-Museum

Lilienthal auf Briefumschlägen

ErsttagssbriefSonderstempelAm 7. Juli 2016 erfolgte die Erstausgabe des Sonderpostwertzeichens "125 Jahre erster Gleitflug Otto Lilienthal" im Sonderpostamt in der Nikolaikirche Anklam. Einige Gedenkblätter, Jubiäumsbriefe, Ersttagsblätter und Ersttagsbriefe sind noch erhältlich. Die Briefmarke war in Anklam präsentiert worden.

Lilienthal im Film

Eine kleine Sensation verdanken wir dem Holländer Johannes Hogebrink: ein Film von einem Flug Lilienthals von seinem Fliegeberg, irgendwann zwischen 1894 und 1895, zu einer Zeit also, als der Film noch gar nicht erfunden war!

Sonderausstellung in der Nikolaikirche ANKLAM (Taufkirche Otto Lilienthals)

Die Nikolaikirche ist ab 20. Mai 2017 wieder täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet (Einschränkungen bei Veranstaltungen).

Der Umbau zum IKAREUM - LILIENTHAL FLIGHT MUSEUM steht vor der Realisierung. Das Projekt wird in der Kirche vorgestellt.

Ferner zeigt die Kirche verschiedene Ausstellungen: Anklam im Krieg - Eine Chronik und die Ausstllung Lilienthal auf Fotografien.

Ebenfalls in der Kirche:

Foto

"Wright A" in der Nikolaikirche Anklam
Leihgeber: Aviat-Stiftung, U. Voswinckel, Replik hergestellt von U. Joerges, Foto: Wittig

Mit dem Namen Lilienthal ist der Beginn des Fliegens im heutigen Sinne verbunden. Innerhalb eines Jahrzehnts führte die Entwicklung zum Flugzeug der Gebrüder Wright, das am 17. Dezember 1903 seinen Erstflug absovierte. In der Kirche wird die Replik des ab 1909 in Deutschland in Serie gebauten Motorflugzeugs gezeigt.

Das Zusammentreffen der Repräsentanten von Sternstunden der Technikgeschichte in der Taufkirche Lilienthals ist ein Ereignis von großer optischer Attraktivität.

Die Publikation "Wright in Deutschland" beschreibt die Aktivitäten der Wrights in Deutschland und die vielfältigen Verbindungslinien, die zwischen Otto Lilienthal und den Wrights bestehen, obwohl Otto Lilienthal sie nach seinem Unfalltod nicht mehr kennenlernte.

Ein Beitrag des Museums zur Wright-Ehrung in den USA und der Lilienthal-Ehrung in Deutschland ist in den Mitteilungen des Museumsverbandes in Mecklenburg-Vorpommern erschienen.

>>>mehr

Die neuen "Lilienthal-fenster" im "Ikareum"

foto 

Sichtbarstes Zeichen für die neue Bestimmung der Taufkirche Otto Lilienthals und den Fortschritt des Projektes sind die am 19. Dezember 2014 eingeweihten prächtigen, farbenfrohen, mit Lilienthal-Motiven angereichten neuen Fenster des Chorabschluss der Kirche. Die Arbeit des Engländers Graham Jones ist ein zusätzlicher Anziehungspunkt in der Kirche. Dieser Lilienthalsche Blickfang stimmt für das weitere Vorankommen des Projektes Ikareum - Lilienthal Flight Museum sehr optimistisch.

Logo Ikareum

 

Fotografie

Schon vor einigen Jahren hat die Nikolaikirche ihr neues, altes Dach zurück bekommen.

Damit kommt die Verwirklichung des Projektes, welches die Hansestadt Anklam mit ihrem Otto-Lilienthal-Museum verfolgt, Stück für Stück voran. Die Taufkirche Lilienthals soll nach ihrem vollständigen Wiederaufbau dem weit über die Technikgeschichte hinausgehenden Thema des "sich erhebenden Menschen" gewidmet werden.

Im verwirklichten Projekt wird auch die Sammlung Burghardt (1. Hängegleitermuseum der Welt ®) einen dauerhaften, würdigen Ausstellungsort finden.

>>> mehr zur Kirche und zum Projekt

Lilienthal für Geocacher

LogoZum Stadtjubiläum hat das Museum gemeinsam mit dem Anklamer Geocachingteam "stoneahr" einen Geocoin entwickelt, der ab sofort im Museum erhältlich ist.

Auch ein Multi-Cache mit dem Titel "Otto Lilienthal - Sohn von Anklam" führt durch die Stadt.

Aber auch für Nicht-Cacher ist die in verschiedenen Ausführungen erhältliche Medaille attraktiv.

 

Neue Filme und Radio-Features zu Lilienthal

"Lilienthals Luftschloss" wurde im rbb-Fernsehen gebaut. Der Film von Wolfgang Albus ist das wohl vielseitigste filmische Portrait Gustav Lilienthals, das es bisher gab.

Auch einige andere Beiträge sind in letzter Zeit mit Beteiligung des Museums entstanden:

Am 4. März sendete Bayern 2 das Feature Otto Lilienthal - Die Eroberung der Luft von Brigitte Kohn. Auch dieser Beitrag ist online zugänglich.

 

Web-basierter Museumsführer

QR-code

Neue Zeiten im Museum - iPod oder iPad halten Einzug. Man kann durch Anklams Museen laufen und sich über die an verunglückte Schachbretter erinnernden QR-codes so manche zusätzliche Information aufs Handy holen. Ob Bild, Text oder Ton - der Mediaguide ist vielseitiger als der bekannte, in Museen übliche Audioguide - und natürlich leicht umschaltbar in verschiedenen Sprachen. Wir haben es allerdings erst einmal in deutsch und englisch geschafft. Leihgeräte gibts an der Rezeption.

Hier schon mal zum Probieren: Beliebigen QR-/Barcode-Scanner downloaden und Kamera auf den Code richten. (Realisiert mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern.)

 

Neuerscheinungen

Cover
Stephan Nitsch hat wie wohl kein Zweiter alle Quellen zum Flugzeugbau Lilienthals studiert, um alle Flugzeugkonstruktionen Lilienthals zu beschreiben. Seine im Buch veröffentlichten Unterlagen sind die Grundlage heutiger Rekonstruktionen.

zweite, überarbeitete Auflage, Otto-Lilienthal-Museum 2016, 180 S. Broschur 17,80 EUR.

 

Buchcover

 


Die Fotografien, die auf Lilienthals Flugplätzen entstanden, sind in doppeltem Sinne sensationell. Einerseits gingen sie als Dokumente der Fluggeschichte um die Welt. Andererseits sind diese frühen Augenblicks- oder Momentfotografien Dokumente der Fotografiegeschichte.

Der Band dokumentiert alle heute in verschiedenen Museen und Archiven bewahrten 145 Fotografien, die zwischen 1891 und 1896 während der Flugversuche aufgenommen wurden. Otto-Lilienthal-Museum 2016, 108 S. Broschur 12,80 EUR.

 

Cover


Kürzlich jährte sich zum 125. Mal die Herausgabe des Buches, das man heute die wichtigste flugtechnische Veröffentlichung des 19. Jahrhunderts nennt: Lilienthals "Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst".

Pünktlich zum Jubiläum gab der Verlag Springer-spektrum in seiner Reihe "Klassische Texte der Wissenschaft" eine kommentierte Neuauflage heraus.

 

Buchcover


Eine direkte Entwicklungsline führt aber nicht nur von Lilienthal zu den Brüdern Wright, die sich als seine Schüler bezeichneten, sondern auch zurück nach Deutschland, wo die Wrights ihre erfolgreichste Flugzeugfabrik betrieben und die Entwicklung des Motorflugs wesentlich mitbestimmten. Besonders dieser Tatsache widmet sich diese ersten umfassenden Darstellung.

Veränderte Neuauflage der 1998 erschienen Publikation "Die Brüder Wright und ihre Flugzeuge in Deutschland". Neuauflage zur Sonderausstellung des Otto-Lilienthal-Museums "Wright und Lilienthal".

120 Seiten, Broschur, 12,80 EUR

 

Cover

2008 mussten wir traurig den flugtechnischen Nachlass von Stephan Nitsch, Protagonist des Museums und Erbauer zahlreicher Lilienthal-Replika in Empfang nehmen, nachdem er sehr jung an Krebs gestorben war. Krönung des Nachlasses war ein fast fertiges Manuskript einer etwas anderen Geschichte des Fliegens, der des Menschenflugs mit einfachsten Mitteln und zur Freude und Erbauung, nicht zu Transport, Verkehr und Krieg. Das Buch eines alten Menscheitstraums, der auch Lilienthals Traum war. Claus Gerhard und dem Metropol-Verlag Berlin ist es zu danken, dass das Buch nun, um die jüngsten Ereignisse ergänzt, doch erscheint und für viele Jahre konkurenzlos bleiben dürfte. Es ist dem Museum eine besondere Freude, da es sich wie das Drehbuch zum Projekt "Ikareum - Lilienthal Flight Museum" liest.

312 Seiten Hardcover, 39,90 EUR im Museumsshop

 

 

Buchtitel

 

Eine "etwas andere" Lilienthal-Biografie ist zur großen Freude des Museums wieder lieferbar: das Buch "Flügelotto". Gezeichnet wurde die Geschichte von dem Kinderbuchillustrator Klaus Vonderwerth und erzählt von Peter Tille, der schon andere schwierige Themen für Vorschüler verständlich gemacht hat.

Steffen-Verlag Friedland, 16 Seiten, Hardcover, Verkaufspreis 8,95 €

 

cover

Die im "Blaubuch" der Bundesregierung verzeichneten Kulturellen Gedächtnisorte" präsentieren sich in einen beeindruckenden Band unter dem Titel "Leuchtfeuer. 20 kulturelle Gedächtnisorte", Wiederstedt 2009, (ISBN 3-9808594-7-9). Der Band präsentiert 20 Geschichten um berühmte Persönlichkeiten aus Deutschland, die auch Geschichten aus ihren Museen sind.

>>> im Shop erhältlich

 

Neuerwerbungen

FotografieUnerwartete und überraschende Neuzugänge konnte die Museumssammlung im Jahr 2016 verzeichnen. Dazu gehört eine kleine Sammlung von Original-Fotografien aus dem Fliegerlager in Indiana (USA) im Jahre 1896. Unter der Leitung von Octave Chanute wurden der Nachbau eines Lilienthal-Gleiters, sowie verschiedene interessante andere Konstruktionen erprobt. Ein Modell im Maßstab 1:3 des abgebildeten Katydid (Laubheuschrecke) entsteht gerade unter den Händen unseres Mitarbeiters Christian Gehrke in der Museumswerkstatt. Chanute, flugtechnische Kapazität in den USA und Korrespondenzpartner Lilienthals, stellt das Bindeglied zwischen Lilienthal und den Motorflügen der Brüder Wright im Jahr 1903 dar.

FotografieEin nur wenige Gramm schweres Objekt - dafür aber aus einem Edelstein - war eine besondere Sensation: Der Lilienthal-Ring, ein Onyx Camée mit dem eingravierten Portrait Otto Lilienthals. Es ist ein Objekt von hoher politischer Brisanz. Hermann Göring hatte den Ring 1936 als höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Lilienthal-Gesellschaft für Luftfahrtforschung, als internationalen Wissenschafts-Preis ausgelobt und im Jahr 1938 erstmals verliehen, an den Präsidenten der Royal Aeronautical Society of Great Britain, Sir Roy Fedden. Mit Kriegsbeginn wurde der Preis schon 1939 nicht mehr verliehen und dürfte damit ein Unikat sein. Kein Bild gab es bisher von dem Schmuckstück, nun konnten wir ihn in den USA erwerben. Wie er dorthin gelangte ist bisher nicht geklärt.

FotografieWährend der Recherchen gelang uns dafür aber der Ankauf des Vorgängers, der Lilienthal-Medaille der Wissenschftlichen Gesellschaft für Luftfahrt, die bis 1935 unter diesem Namen existierte. Heute ist die Lilienthal-Medaille, in deutlicher Anlehnung an das historische Vorbild - wieder die höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt e. V. (DGLR).

 

FotografieUnterlagen, Zeichnungen und zwei Modelle eines passionierten Flugmodellbauers aus Greifswald, Erich Wagner (1922 - 2007), bekam das Museum als Schenkung aus den Händen seines Sohnes. Neben einem großen ferngesteuerten Segelflugmodell mit 2,6 m Spannweite in aufwändiger Holzbauweise gehörte zum Konvolut auch dieses kleine Saalflugmodell aus Vogelfedern. Ein schönes Zeitdokument aus der Geschichte des Flugmodellbaus, der auch Lilienthal als Erkenntnisquelle am Herzen lag. Die Ausstellung der Objekte wird allerdings bis zur Verwirklichung des Ikareums warten müssen.

 

 

Eine wertvolle Sammlung von Briefen Gustav Lilienthals aus dem Zeitraum von 1886 bis 1890 wurde dem Otto-Lilienthal-Museum von einem Enkel Gustav Lilienthals aus Fürstenfeldbruck übergeben. Es handelt sich um die Sammlung der über 200 so genannten „Brautbriefe“, die sich noch in Familienbesitz befanden. Die Sammlung ist für das Museum auch deshalb von großem Wert, da sich Gustav Lilienthal und seine spätere Frau Anna Rothe über Otto Lilienthal kennen gelernt hatten, und auch er deshalb vielfach Gegenstand der Briefinhalte ist.
In die Zeit des Briefwechsels fällt auch der Patentstreit mit Friedrich Adolf Richter um den von Gustav Lilienthal entwickelten späteren Anker-Steinbaukasten. Die Autographensammlung ist vollständig im online-Archiv des Museums zugänglich.

Auf der Suche nach der Geschichte einer Neuerwerbung

Ein hochinteressantes Fluggerät haben wir im Pongau im Salzburger Land (Österreich) erworben. Unser Arbeitstitel für den "Dachbodenfund" ist "Vintage Wingsuit" oder nach dem natürlichen Vorbild "Gleithörnchen". Ist die Flügelform für das wohl auf die 1920er bis 1940er Jahre zu datierterende Fluggerät auch sehr ungewöhnlich, zeigen andere Teile Parallelen: Der Pilotensitz ähnelt dem SG 38, an Stelle eines Steuerknüppels, erfasst der Pilot einen Rahmen, der ein traditionelles Seitenleitwerk und eine raffinierte Flügelverwindung steuert. Wer kann uns helfen?

Fotografie

>>> mehr

 

Einen wertvollen Neuzugang hat die Bibliothek des Museums zu verzeichnen. Als Geschenk wurde dem Museum die etwa 1500-bändige historische Segelflugbibliothek eines Kronacher Segelsfliegers übereignet. Neben französisch- und englischsprachiger Literatur sind zahlreiche Titel aus der Frühzeit des Segelflugs enthalten, nicht zuletzt eine Erstausgabe des "Vogelflugs" von Lilienthal. Die Bibliothek ist inzwischen vollständig in die online zugängliche Musemsbibliothek aufgenommen.

 

fotoEine überraschende Schenkung ist im Museum angekommen. Ulrich Clauß aus Wesel übergab eine Luftschraube aus dem 1. Weltkrieg an das Museum. Er erfüllte damit das Vermächtnis von Rudolf Seifert, seinem Fliegerfreund und Gründer der Peenemünder "phänomenta". Die Geschichte des Propellers lässt sich bis zu Kuno Annas, Flugzeugmechaniker bei Manfred von Richthofen zurückverfolgen.

Nach Verletzung des Propellerblattes durch einen MG-Treffer bei Einstellarbeiten des Unterbrechergetriebes hatte er die Luftschraube als Souvenir an sich genommen.

 

 Interessantes Exponat im "Aeronauticon"

FotoDer Fahrzeugkonvoi auf der Zecheriner Brücke zog einige Blicke auf sich: ein futuristisch anmutendes Flugzeug auf seinem eher traurigen Weg ins Museum. Die "TT-62 Alekto", Prototyp des Heringsdorfer Unternehmens "High Performance Aircraft", war in ihrem Leben nur 15 Minuten in der Luft.


Ankunft in Anklam

Das ehrgeizige Projekt eines "Superfliegers" von der Insel Usedom ist nun Geschichte. Die Firma ging 2006 in Insolvenz. Der Flieger hatte viele konstruktive Besonderheiten: zwei Propeller "jetlike" an Pylonen, zwei Dieselmotoren, eine Design-Studie von Colani, elegante weiße Ledersitze ... . Der Erstfllug am 22. Februar 2005 brachte dann aber nicht den Durchbruch, sondern das endgültige Scheitern des Projekts.

Foto
Die Maschine vor der Demontage in Heringsdorf

 

Jetzt ist die Maschine zum attraktiven Exponat im Aeronauticon geworden. Es bildet damit einen interessanten Kontrast zu den historischen Anklamer Fliegern und den anderen, weniger kostenintensiven ultraleichten und Sportflugzeugen, die sonst auf dem Flugplatz zu sehen sind.

Fotografien und Logo



(Pressefoto1 780 KB - Pressefoto2 175 KB)

 

 

Museumswerkstatt

In der "Flugzeugwerkstatt" des Museums entstehen Modelle, aber auch Lilienthalsche Flugapparate in Rekonstruktionen für die Ausstellung des Museums, aber auch für andere Interessenten. Jüngstes Erzeugnis war ein "flugfähiger" Apparat für Untersuchungen am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

detailDetailfotodetailfoto

Viele der Details zur Rekonstruktion gehen auf die Arbeiten von Stephan Nitsch zurück.

Lilienthal im Windkanal und auf der Berlin Air Show

Fotografie Mit einem "Hightech-Projekt" war Lilienthal auf der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA präsent: Mit einem anspruchsvollen Nachbau des "Normalsegelapparates" von Otto Lilienthal wurden in Göttingen und im niederländischen Marknesse durch das Deutsche Forschungszentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) aufwändige aerodynamische Untersuchungen angestellt, die Gegenstand eines eigenen Pavilions auf der Luftfahrtmesse waren.

>>> Die Pressekonferenz - eine geradezu euphorische Würdigung der wissenschaftlichen Leistung Lilienthals als Flugzeugkonstrukteur
>>> Pressebericht zu den erfolgten Versuchen im Windkanal in Marknesse / Interview mit Rolf Henke, Luftfahrtvorstand des DLR zur Bedeutung des Projekts.

Das spektakuläre Projekt hat es bis ins kanadische Fernshen geschafft.

Und der rbb lässt das Projekt in einem Radio-Feature in seiner Sendereihe "WissensWerte" nochmals Revue passieren. (Erstsendung 26. 12. 2016)

Das Projekt war Anlass für die Neuauflage des Buches über die Details von Otto Lilienthals Flugzeugbau von Stephan Nitsch durch das Museum.

Schöne Detailbilder von seiner Rekonstruktion hat auch der Kanadier Stephane Boisvert veröffentlicht.

 

Hinter den Kulissen

museum.net nennen wir ein Projekt, das hinter den Kulissen, in der Museumsverwaltung verwirklicht wurde. Die Museumsdaten (die Sammlungs-, Bibliotheks- und Archivkataloge) sind so strukturiert worden, dass zu ihrer Anzeige und Bearbeitung ein Browser genügt. Das vom Kultusministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2003 und 2008 unterstützte Projekt gestattet es auch Museumsbesuchern (den realen oder den im Internet) auf (fast) alle Daten zuzugreifen.

- weitere Informationen

LogoLilienthal auch in der Deutschen Digitalen Bibliothek und der Europeana

Nach technischer Unterbrechung ist das Otto-Lilienthal-Museum nun wieder in der Europäischen Kulturgut-Datenbank "europeana" vertreten (als wohl erstes Museum des Landes Mecklenburg-Vorpommern). Zu danken ist das der innovativen offenen Plattform museum-digital der AG Digitalisierung des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt, die in ihrer Arbeit vom Institut für Museumsforschung (Staatliche Museen Berln - Stiftung Preußischer Kulturbesitz) unterstützt wird. Aus dieser Datenbank erfolgt der Export ganz unkompliziert.