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Das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam versteht sich als Personalmuseum für den großen Flugpionier, Ingenieur und Humanisten. Lilienthals Flüge beschreibt es als Wendepunkt von der Jahrhunderte alten Kulturgeschichte des Menschenflugs zur Technikgeschichte des Flugzeugs.

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Foto Innenansicht

Die ständige Ausstellung

( - Drehbuch-Script - )

LebensWege

beschreibt die "Erfinderleben" des Maschinenbauers Otto Lilienthal und seines Bruders Gustav Lilienthal (1849 - 1933), waren doch beider Lebenswege gerade was ihre zahlreichen sozialen und kulturellen Projekte betrifft, eng verbunden. Die einzige erhaltene Dampfmaschine aus Lilienthalscher Produktion, oder die originalen Urahnen aller modernen Baukästen sind Highlights der Ausstellung.

FlugTräume

Flugträume sind ein besonderes Thema für ein technisches Museum. Deren Geschichte beginnt vor mehr als 4000 Jahren. Das Museum zeigt die erste bekannte bildliche Darstellung einer Luftfahrt, den Ritt auf einem Adler. Viele andere Phantasien, Ideen, Konzepte und Projekte für den Menschenflug sind nur vage überliefert. Einige hat der Szenograph Harald Serowski in Modellen anschaulich gemacht.

 Modell 'fliegender Teppich'
 

MenschenFlug

zeigt Lilienthals mehr als 10 Flugzeugentwicklungen in Rekonstruktion. Stefan Nitsch hat sich über mehr als ein Jahrzehnt auf die Spur des "Flugzeugbaus System Lilienthal" begeben und die meisten der Apparate originalgetreu rekonstruiert oder nachgebaut.

Foto: Ausstellung

Virtueller Rundblick (QuickTime erforderlich)

LuftSchiff - FlugZeug

heißt der Zweikampf, der die Lilienthal-Periode der Luftfahrtgeschichte bestimmt. Viele der Hauptakteure auf beiden Seiten sind im Museum in anschaulichen Modellen vertreten, die u. a. von Stefan Nitsch, Reiner Wachs, Christian Gehrke (Mitarbeiter des Museums) und andere speziell für das Museum geschaffen wurden.

Der dritte, vielleicht wichtigste Vorläufer - der Fesseldrachen - ist fast in Vergessenheit geraten. Das Museum zeigt das Original eines Sacconey-Drachen für bemannte Aufstiege.

Die Physik vom Fliegen

ist gar nicht so leicht zu verstehen. Darum - so meinte auch Lilienthal - "war es so schwierig, dass Fliegen zu erfinden." Im Museum und auch im Aeronauticon kann man mit einfachen Experimenten den Geheimnissen auf die Spur kommen.

Fotografie

 

Die Sekunde der Wahrheit

heißt die aktuelle Sonderausstellung zum 100. Todestag von Ottomar Anschütz. Der vielleicht bedeutendste deutsche Fotograf hat nicht nur Lilienthal fotografiert, den Schlitzverschluss zum 100 Jahre prägenden Bauteil des Fotoapparates gemacht, die erste verbreitete Pressekamera entwickelt, erstmals Tiere in freier Wildbahn fotografiert, sondern auch den Fotos das Laufen beigebracht. Mehr...

Museumspark "Aeronauticon"

Mit allem, was fliegt - vom Samen bis zum Hightech-Flugzeug - beschäftigt sich das

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ein Museumspark zum Schauen, Spielen und Lernen auf dem Flugplatz Anklam. (geöffnet so lange es hell ist - Eintritt frei).

Für Schulklassen und Kindergruppen bietet das Aeronauticon altersgerechte Programme an. Mehr...

Das Projekt Ikareum

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Hängegleiter sind aktuelles Sammlungsthema des Museums. Diese Lilienthalsche Technik des Menschenflugs hat in den 60-er und 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine grandiose Renaissance erlebt, die wieder zum Flugzeug - zum UL-Flugzeug führte. Ikareum heißt die aktuelle Vision für ein neues Ausstellungshaus, das dem Traum, von den eigenen Füßen zu starten gewidmet ist.

 

Das Museum ist geöffnet:

von Juni bis September
täglich: 10 - 17 Uhr

von November bis April
Mi - Fr: 11 - 15.30 Uhr; So 13 - 15.30 Uhr

in der übrigen Zeit und während der Schulferien
Di - Fr: 10 - 17; Sa, So 13 - 17 Uhr
(im Winter nur bis 16 Uhr)

erweiterte Öffnungszeiten auf Anfrage
geschlossen: 24. und 31. 12.

Barrierefreiheit:
Das Museum besitzt einen barrierefreien Zugang und Sanitärbereich.
Weitere Behinderteninfos

Preise:
Eintritt: 3,50 EUR, ermäßigt 2,50 EUR, sonstige Preise
Hausordnung

Veranstaltungen und Führungen
auf Voranmeldung

Ellbogenstraße 1
D-17389 Anklam

Tel. +49-3971-245500
Fax +49-3971-245580
e-mail: info@lilienthal-museum.de

Anfahrt und Reisetips

gemeinnütziger Förderverein des Museums ist der 1990 gegründete
"Förderverein Otto Lilienthal Anklam" e. V.
mit Geschäftsstelle im Museum.

Das Museum ist Mitglied des "Museumsverbandes in Mecklenburg-Vorpommern", des "Deutschen Museumsbundes", des "European Museumsforum" und der "Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten Deutscher Luftfahrtgeschichte". Es ist "Kultureller Gedächtnisort nationaler Bedeutung" eingestuft.

 
   
   
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  Otto-Lilienthal-Museum     Impressum © 1997     Letzte Änderung:11.02.10